Es ist Sonntag und ich reflektiere den bisherigen Stand meiner Fastenzeit. Es war eine Umzugswoche – und ein Umzug komplett ohne Plastik… möglich, aber wirklich schwierig. Die Umzugshelfer hatten eine Plastik-Stretchband-Rolle dabei und aus Liebe zu meinen Möbeln ließ ich sie gewähren. Kein gutes Gefühl, aber immerhin steht der Umzug auf meiner Fasten-Ausschlussliste. Wenigstens sind die Kartons aus Recyclingpapier und das Füllmaterial aus gebrauchten Papier (Werbe-Zeitungen, die meine Nachbarn offensichtlich nicht lesen) sowie aus Papier-Abfällen (aus einer Druckerei – wird dort eigentlich als Altpapier entsorgt).

Da der Aufbau meiner Küche noch in der Ferne liegt, lassen wir in diesen Tagen oft für uns kochen. Heute gibt es Pizza open Air und gestern Burger mit Pommes. Dabei bin ich doch glatt in die Falle getappt: Zunächst war ich froh, dass das Ketchup nicht in Miniportionen geliefert wurde, sondern in Flaschen auf dem Tisch steht. Damit habe ich mich dann bedient – und erst dann ist mir aufgefallen, dass die Squeeze-Flasche ja aus ‚praktischem Plastik‘ besteht – autsch! Aus Fehlern lernt man. Aber sonst lief diese Fastenwoche sehr erfolgreich!

Wie geht’s Euch? Seid Ihr noch motiviert? Habt Ihr das Fasten gebrochen, aber gebt trotzdem nicht auf, so wie ich? Oder habt Ihr schon aufgegeben? (Hoffentlich nicht!) Oder läuft der Plastik-Irrsinn inzwischen locker an Euch vorbei?

One Comment

  1. Tanja Mölck

    Ich mußte mein Fasten brechen, es gab einen unerwarteten Todesfall mit Beerdigung. Also mit dem Auto zur Familie, Essenszeit. Au Backe..wieviel Verpackungen, die ich zu Hause nicht mehr habe…
    Beim Blick aus dem Auto während der fahrt sehe ich all den Müll in den Büschen und bin entsetzt wie viele Menschen noch so sorglos mit unserer Mitwelt umgehen.

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